Bei der Fertigung unserer Dünnschicht-Solarmodule setzen wir auf die CIGSSe-Technologie.
Dünnschicht-Solarmodule – der nächste Schritt in der Photovoltaik
Ein Solarmodul wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie um.
Dünnschicht-Solarmodule basieren – wie der Name bereits sagt – auf einer hauchdünnen halbleitenden Absorberschicht.
Unser einzigartiger Halbleiter aus Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen ist gerade mal 3 µm dick – halb so dünn wie ein Haar, fast hundertmal dünner als eine Siliziumzelle.
Das spart Rohstoffe.
Dünnschicht-Solarmodule bieten aber noch weitere Vorteile: Durch die Umwandlung eines breiteren Lichtspektrums wird auch bei schwachem Licht Strom erzeugt.
Der Aufbau der Zellen sorgt auch bei Teilabschattungen für vergleichsweise hohe Erträge.
Durch einen besseren Temperaturkoeffizienten – das heißt weniger Leistungsverlust bei hohen Temperaturen – eignen sich Dünnschichtmodule gerade auch bei Temperaturen über 25 Grad Celsius.
Integrierte Produktion – von der Glasscheibe bis zum Solarmodul
Als erster Produktionsschritt wird eine hauchdünne Schicht Molybdän auf eine Glasscheibe aufgebracht.
Diese Schicht bildet den Rückkontakt der Zellen.
Erst in den darauffolgenden Prozessschritten entsteht der eigentliche Halbleiter.
Dafür wird zunächst die Vorläuferschicht, bestehend aus Kupfer, Indium und Gallium, aufgebracht.
Anschließend werden in einem Diffusionsprozess diese drei Elemente unter einer schwefel- und selenhaltigen Gasatmosphäre chemisch umgewandelt.
Das Ergebnis ist eine einzigartige kristalline Beschichtung – die CIGSSe-Absorberschicht.
Sie garantiert die hohe Leistungsfähigkeit unserer Module.
Die elektrische Serienverschaltung der einzelnen Zellen zum Modul wird während des Beschichtungsprozesses durch Strukturieren der einzelnen Schichten realisiert.
Durch diese Strukturierung entsteht das für Dünnschichtmodule so typische „Nadelstreifendesign”.